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Dialogfragmente – diese Texte sind überwiegend bei Diskussionen auf Facebook und WhatsApp entstanden. Ohne direkter Diskussion mit meiner Frau und mit vielen FreundenInnen wären sie aber auch nicht möglich gewesen. Überspitzte Formulierungen sind aus dem jeweilgen Dissenz (Streitgespräch) heraus zu verstehen und ggfs zu entschuldigen. Anfangs wurde ich auf Facebook mit neuartigen Stigmata beschümpft und man hat mich sogar versucht in einen Topf mit Nazis zu werden, was völliger Unsinn ist. Mitlerweile gibt es in Social Media durchaus Zustimmung und endlich auch konstuktive Kritik. Und genau darauf kommt es an, das Schweigen zu brechen und vernünftig drüber zu reden – in gegenseitigem Respekt vor verschiedenen Positionen und Meinungen. Mögen die besseren Argumente zählen und nicht etwa Angst, Macht und Geld.

„Ich weiß, dass die Corona-Krise in den Krankenhäusern jetzt akut ist

Dennoch bin ich davon überzeugt,

dass gerade in einer pandemischen Krisensituation

die Demokratie die historisch beste Staatsform für deren sinnvollsten Bewältigung ist.

Ich bin davon überzeugt, dass wir ohne Zwangseinschränkung von Grundrechten jetzt viel weiter wären

und dass wir in einem breiteren interdisziplinären Diskurs in Einbeziehung zB von ausgegrenzten Epedemiologinnen und anderen interdisziplinären WissenschaftlerInnen jetzt viel klüger wären

und so – anstatt auf eine idealistische Impfstoff-Erlösung reinzufallen – jetzt schon besser gelernt hätten, mit dem Virus leben zu lernen,

anstatt ihm verzweifelt mit zT völlig unsinnigen PCR-Tests nachzujagen und ausmerzen zu wollen (https://www.zdf.de/nachrichten/zdfheute-live/videos/schrappe-corona-kritik-video-100.html),

was die Krise und die diktierte „neue Normalität“ so nur auf unbestimmte Zeit hinaus schiebt.

Genau das aber ist verfassungsvidrig und das dürfen wir insbesondere den Alten und Kranken und unseren Kindern nicht mehr länger zumuten.

Wie konkret sinnvolle Seuchenschutzmaßnahmen ohne Zwangseinschränkung von Grundrechten und Aussetzung von Parlament, öffentlichen Wissenschaftsdiskurs und Gewaltenteilung aussehen können, müsste interdisziplinär mit Pädagoginnen, Psychologinnen, Epidemiologinnen, Ökonomen, Soziologen etc diskutiert und entschieden werden. (Dazu konkrete Beispiele im Beitrag „Neue Denkverbote?“)

Allein schon um niemandem Angst zu machen, halte ich mich an die Abstandsregeln und das Maskenspiel. Benno Klissenbauer

Zum Autor. Er gehört keiner Partei an und lässt sich nicht in eine Schublade mit Querdenkern stecken.

Er hat mit MA-Abschluss an der HHU Düsseldorf Philosophie, Staatsphilosophie, Philosophie der Menschenrechte, Thanatologie, Soziologie, Religionssoziologie, Rechtssoziologie und Pädagogik studiert.

Er verortet sich der marxistischen Tradition der kritischen Theorie der Frankfurter Schule (Adorno, Horkheimer, Benjamin, Habermas etc.)

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