Erinnerungskultur

Esther Bejarano hat eine lebendige Erinnerungskultur gepflegt – danke!

Was aber ist, wenn Erinnerungskultur bloß zu scheinheiligen Ritualen der Selbstbeweihräucherung verkommt – im Sinne von „wir sind moralisch auf der richtigen Seite“?
liegt im Gegenteil der Sinn und Zweck von Erinnerungskultur nicht gerade darin, im Hier und Jetzt sensibel und wachsam zu sein?
Wachsamkeit im Sinne von:

Wehret den Anfängen!

Nie wieder Auschwitz!

Steh auf und sei laut
Wenn Hass und Hetze gegen
Selbst- und Andersdenkende verbreitet werden, dann ist Schweigen keine Option.

Hier ist von Parallelen die Rede – und das immerhin aus dem Mund einer Person, die am eigenen Leib und durch Ermordung Angehöriger selbst Opfer des historischen Faschismus geworden ist.

Sie weiß wovon sie spricht. Vera Sharav ist selbst Holocaust-Überlebende.
https://youtu.be/S9–qstgMKI

Zweifelsohne ist der historische Faschismus an Grausamkeit, Perfidität und an industriell-rationaler Gründlichkeit in seiner Vollendung unübertrefflich!

Aber auch dieser fing anfangs scheinbar harmlos an und entfaltete seine Grausamkeit erst dadurch, dass systematisch Angst geschürt wurde und viele viele einfach mitgelaufen sind – bis am Ende viele viele nicht wahr haben wollten, worauf das alles letztlich hinausgelaufen ist …

und am Ende wollte keiner Schuld daran haben und hat nur mit dem Finger auf die Anderen gezeigt!

Die Worte von Vera Sharav sind nichts als ein Warnhinweis!

Wehret den Anfängen!

Nie wieder Auschwitz!

Meine eigenen Faschismus-Analysen, die ich hier auf Facebook mehrfach zur Diskussion gestellt habe, wurden bislang nicht widerlegt:
1. Hier meine Definitionsanalyse
Faschusmusthese
Und 2. komme ich in dieser tanatologischen Hermeneutik zur These des „Technofaschismus“: Tod & Tabu

Bitte wiederlegen Sie diese Thesen.

Wehret den Anfängen!

Nie wieder Auschwitz!

12.05.2021 Facebook

https://www.sozialticker.com/holocaust-ueberlebende-uebergeben-schreiben-ema-fordern-einen-stopp-impfprogramms/

Diese an Hannah Ahrens Totalitarismus-Theorie angelehnte Zeitdiagnose ist erstaunlich zutreffend und kommt ohne Annahme einer Verschwörung aus. https://blog.bastian-barucker.de/die-entstehende-totalitaere-dystopie-interview-mit-professor-mattias-desmet/

Antifaschismus?

Es ist interessant zu sehen, wie eine Anti-Bewegung in unreflektierter Systemtreue ausgerechnet dem verfällt, wogegen sie sich vermeintlich selbst richtet.

Indem staatskonforme „Anti“faschistInnen quasi-paramilitärisch vermummt und schwarz- uniformiert sich gegen masnahmenkritische Bewegungen stellen – macht sie sich so nicht selbst zum Handlanger eines globalen Kapitalismus?

bzw zum Handlanger von:

– Aldi-Lidel-Rewe-Supermarktketten
– Amazon-Onlinehandel
– Multimedia und Kulturindustrie
– Pharmaindustrie und industralisierter Langwirtschaft
– Big Data und Überwachungsstaat
– Big Money und Weltbanksystem.

Und das auf Kosten der Lohnarbeiter/innen, Mittelstand, Bildung, Natur, Kunst, Kultur, Kinder und deren Zukunft, Dichter und Denker etc.

Ist das „Anti“ letzlich nichts anderes als linksideologische Selbsttarnung und Verschleierung seines eigenen Wesens?

Führt der hinter einen „grünen“ Fassade verschleierter und links-ideologisch verkappte Neoliberalismus, bzw der entfesselte Kapitalismus nicht in letzter Konsequenz zu Faschismus und Totalitarismus?

Die Profiteure der Angst – eine neue Erinnerungskultur?

Nicht nur Bundespräsident Steinmeier (der ausgerechnet  jetzt eine zweite Amtszeit anstrebt) wird in die Geschichte einer neuen Erinnerungskultur eingehen,
die mit folgendem Arte- Aufklärungsdoku ihren Anfang nahm: https://youtu.be/-hluVv5iBMQ

Durch eine deutsche PCR-Test-Leitkultur wurde diese Erinnerungskultur vorerst wieder zerschlagen und durch eine globale propagandistische Gesundheitspolitik ersetzt.

Weltweit wurden Menschenrechte insbesondere zulasten der schwächsten Mitglieder der jeweiligen Gesellschaft ausgehebelt und somit eine Erosion von Demokratie und Grundrechte vorangetrieben.

Galten Demokratie und Grundrechte nicht mal als eine „Epochale Errungenschaft“?

Das Gebot der Stunde ist es, an diese Erinnerungskultur wieder anzuknüpfen und unlängst ist (trotz massiver Difamierungsversuchen) ein neues Buch erschienen: https://m.youtube.com/watch?v=cQfRDAI0smw&feature=share

An einer Aufarbeitung der politischen Pandemie-Krise geht früher oder später kein Weg dran vorbei.

Auch Bundespräisident Steinmeier wird am Ende kein gutes Bild abgeben. https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/steinmeier-bremst-mit-blitz-unterschrift-karlsruhe-aus-li.154625

Ist es nicht langsam an der Zeit für eine neue Erinnerungskultur? Mit anderen Worten: gibt es nicht akut einiges aufzuarbeiten und ist es nicht angezeigt, endlich aus den Fehlern der jüngsten Pandenieexperimenten zu lernen?