Verschwörungstheorie

(Im April 2020 – auch als Mail an die Regierung, ausgenommen der AFD)

Ich bin entschiedener Gegner von Verschwörungstheorien und es grassieren derzeit übelste Verschwörungstheorien.

Doch die durch unsere Regierung vertretene Vision, wir könnten die Coronakrise einzig durch einen Impfstoff erlösen und müssten daher auf unbestimmte Zeit in Unbeflecktheit – in einer „neuen Normalität“ leben, scheint mir selbst eine Verschwörungstheorie zu sein.

Wer die Verschwörungstheorie als  Kampfbegriff zur Verteidigung seiner eigenen Position instrumentalisiert, mach sich selbst verdächtig, Verschworungstheoretiker zu sein.

Ich vertrete weder die Thesen zum Beispiel von Professor Homburg, noch die Doktrin der Regierung und fordere nichts anderes, als mehr Dialog. Einen Dialog, bei dem das bessere Argument zählt und nicht Macht und Geld.

Die negative Corona-Utopie der Regierungsdoktrin ist eine
Generation gefühlsreduzierter Onlinekonsumenten, die aufgrund von Abstands- und Hygieneregeln ihr natürliches Immunsystem gänzlich verloren hat und so auf die Versorgung durch eine globale Pharmadiktatur angewiesen ist.
Deren Ideologie ist letztlich nichts weniger, als die medizinische Abschaffung menschlicher Sterblichkeit. Lebensquantität geht vor Lebensqualität.
Vergleichbares finden wir etwa in der industrialisierten Landwirtschaft, die nicht mehr ohne Pestizide, Insektizide, Glyphosat etc. auskommt.

Wir aber möchten in Demokratie, Freiheit und Frieden leben!

Das Seuchenschutzgesetz bereitet den Menschen, insbesondere den gefährdeten Personenkreisen, allen voran den Behinderten, Alten und den Kindern weit aus mehr Leid und Tod, als dass es Menschenleben rettet.

Ein Virus lässt sich nicht durch Abstands- und Hygieneregeln ausrotten und der Impfstoff ist bislang rein hypothetisch. Auch nur ein Jahr lang in einer „neuen Normalität“ auf den erlösenden Impfstoff zu warten, ist grob fahrlässig.
Gerade in der Kindheit ist es grundsätzlich wichtig, in Auseinandersetzung mit Bakterien und Viren ein Immunsystem allererst aufzubauen.

Wollen wir die Kindheit, die Jugend und die Lebensqualität von Senioren, die in den letzten Jahren sind, für einen potentiellen Impfstoff opfern?

Wir nicht. Jeder hat ein Recht darauf sich schützen zu lassen und dabei von allen anderen freiwillig unterstützt zu werden. Aber zum Beispiel auch die Menschen, die keine lange Lebenserwartung mehr haben, haben ein Recht auf Lebensqualität. Jeder hat bitteschön das Recht selbst zu entscheiden, was für ihn Vorrang hat: Lebensquantität oder Lebensqualität.

Ein Aufruf aktiv zu werden!

Diesen Aufruf habe ich pünktlich zum Jahreswechsel in einer linken Diskussionsgruppe auf Facebook entdeckt! Auch wenn ich als Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler irgendwie parteilos – und vielleicht schon ein bisschen in die Jahre gekommen bin: dieser Aufruf macht mir Hoffnung – danke!

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