Klimakrise & Coroneua

#Corona #Klimawandel #grünerKapitalismus #klimakrise

Klima-Hungerstreik: https://www.spiegel.de/psychologie/hungerstreik-in-berlin-nichts-essen-bis-armin-laschet-olaf-scholz-und-annalena-baerbock-reden-a-2e3c774f-32b5-46db-a2ff-5ec4ef871c7d

Liebe Aktivistinnen,

bleibt kritisch und lasst euch nicht durch vermeintlich „grüne“ Kapitalisten vereinnahmen.

Das Kapital gibt sich einen grünen Anstrich.

Doch nicht überall, wo grün draufsteht, ist grün drin.

Friday for Future habe ich von Anfang an unterstützt. Wird aber diese Jugend- Protestbewegung jetzt für eine propagandistische „Energiewende“ instrumentalisiert, die am Ende „wie eine Seifenblase platzen wird“?

Mit Sonnenenergie und auf Kinderarbeit gegründete Strom- Speichertechnik wird es allenfalls eine schmutzige „grüne E-mobilität“ geben. Zum Individualverkehr bedarf es echter Alternativen und keine protzigen E-Autos, in denen jeder allein zur Arbeit fährt.

Der wahre Preis der E-Autos: https://youtu.be/b0kN81HW8t8 die Wahrheit über Lithium: https://youtu.be/bAgGpm-3uRI https://youtu.be/UEXd5kTBNFQ

Gegen dezentrale Stromversorgung ist nichts einzuwenden. Wenn wir damit aber luxuskorosserien, SUVs betreiben wollen (anstatt sinnvoller Weise zB E-Kindertransport-Fahrräder, in denen bis zu 5 Personen befördert werden können!) – droht dann nicht die „Energiewende“ wie eine Seifenblase zu platzen? Und am Ende müssen wir doch wieder auf fossile Brennstoffe zurückgreifen, um den Luxusenergiebedarf zu decken? Vielleicht ist hier was dran: https://eifelon.de/umland/physik-professor-sigismund-kobe-deutsche-energiewende-wird-wie-seifenblase-platzen.html

Tempolimit finde ich gut und grundsätzlich gegen Individualverkehr bin ich auch nicht nicht: manche sind wirklich darauf angewiesen und für einen Ausflug ins Grüne konnte man mal als Familie sich ein Auto leihen. Neuerdings stehen bei uns zum Verleih nur noch familienunfreundliche Kleinwagen bereit und der ÖVP hat in den letzten anderthalb Jahren auch extrem gelitten – das sind alles leider keine Anreize für eine Verkehrswende. Vielleicht ist hier was dran? https://eifelon.de/umland/physik-professor-sigismund-kobe-deutsche-energiewende-wird-wie-seifenblase-platzen.html

Kommentar zu Beitratrag (Facebook, 23.08.21):

Eine große Umweltverschmutzung sind der ganze Einweg-Pharma-Müll: Einwegspritzen und Testkids, Masken in Natur und Meeren, in denen Meerestiere verenden und sich wiederum hunderte giftige Chemikalien verbergen.

Hinzu kommen nicht und zT auch falsch gebrauchte Beatmungsmaschinen, nicht benötigte und aus der Statistik gelöschte Klinikbetten und die zT aus guten Gründen nicht abgenommenen Impfdoosen, deren Haltbarkeitsdatum verfällt und die jetzt auf Sondermülldeponien entsorgt werden müssen (was wir ja schon von der Schweinegrippe- Pandemie kennen.)

Auch die Ressourcen der Herstellung, Kaltlagerung, Verimpfung, Testungen, Menschen- und Tierversuchen sind nicht zu übersehen – die Kosten für Test- sowie Impfzentren und Impfbussen an Schulen auch nicht.

Das haben die „grünen“ Funktionäre offensichtlich gut hingekriegt:
eine ganze Jugend- Klimaprotest- Bewegung einzuschüchtern, gleichzuschalten, ihrer Bildung und Gesichter zu berauben und sich vor dem Karren zu spannen: Maulkorb-diszipliniert und durchkontrolliert!

Und das alles für den „Great Reset“?

Mit anderen Worten:

Das alles für den Glauben daran, dass die Profiteure der Angst:
die globalen Kapitalisten der Pharmaindustrie, des Multimedia, Big Data, der Weltbank, Discounterketten etc
sich für eine „grüne Zukunft“ stark machen könnten?

Seit wann aber engagiert sich die Pharmaindustrie als Hersteller von Glyphosat, Insektiziden, Düngemitteln, genoptimierten und patentiertem Saatgut für Klimawandel und Umweltschutz?

Ist nicht die industrialisierte Landwirtschaft ein entscheidender Klimakiller und wird eben dieser nicht auch noch durch die privelegisierten Discounter in der Pandemie gefördert?

Hätte man nicht lieber die kleinen Selfmade-, Fairtrade- und Ökoläden offen lassen sollen?

Was tut Onlinehandel Amazon mit seinen ganzen Verpackungsmüll und Einzelzustellungs-Aufwand für die Umwelt?

Dieser Onlinehandel finanziert seinem Gründer Bezos Urlaub im Weltall: https://www.nachdenkseiten.de/?p=74498
https://www.tagesschau.de/ausland/bezos-weltraum-rakete-101.html

Was tragen gesteigerter Medienkonsum, Datensammlung privater Informationen und Finanzkonzentration zum Umweltschutz bei?

Vielleicht verbirgt sich hinter der Pandemie, bzw dem Kampf gegen einen unsichtbaren Feind, eine epochale Überproduktions- und Weltfinanzkrise? Wird am Ende die Pandemie zur Etablierung einer neuen monopolistisch- totalitaristischen Weltfinanzordnung instrumentalisiert? Ich weiß es nicht. Der Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff kommt hier zu durchaus Interessanten Hypothesen: https://youtu.be/VM-sNKNd-CU

Bitte aber nicht gleich alles glauben – lieber Fakten checken, selbst denken und auf Plausibilität prüfen!

(24.09.21)

Der „Querdenker“ Josef Beuys würde sich im Grab umdrehen, wenn er wüsste, was aus seiner Partei, deren Mitgründer er war, geworden ist.
Die GRÜNEN sind ja schon lange von ihren ursprünglichen Pazifismus abgerückt, Kriegstreiber geworden und jetzt auch noch für Gentechnik am Menschen?
Sind sie heute nicht vielleicht sogar die transhumanistischen Rassisten, die in Vereinigung mit dem Volksgesundheitsstaat Menschen ohne mRNA Update aktiv ausgrenzen und diffamieren?
Von ihren demokratisch-ökologischen Wurzeln hat diese Partei sich weit entfernt Grüner Paradigmenwechsel

(8.8.21facebook)

Wenn Kapitalismuskritik für eine realistische Umweltpolitik unabdingbar ist, kommt man nicht daran vorbei, die Machenschaften der globalen Kapitalisten bzw Plutokraten/innen genauer unter die Lupe zu nehmen.

(aus dem Jahr 2012:) „Nachdem bekannt wurde, dass die Bill & Melinda Gates Foundation, das philanthropische Geisteskind von Microsoft-Gründer Bill Gates, im Jahr 2010 für über 23 Millionen Dollar 500.000 Monsanto-Aktien gekauft hatte, wurde mehr als deutlich, dass diese angeblich wohltätige Stiftung ganz andere Pläne verfolgt als die Ausrottung von Krankheiten und die Bekämpfung des Hungers unter den Armen dieser Welt. Wie sich herausstellt, versucht die Familie Gates schon seit langer Zeit, in das wirtschaftliche Gefüge der Welt einzugreifen, besonders in den Bereichen Technik, Medizin und jetzt auch Landwirtschaft.“

https://www.inhr.net/content/bill-gates-monsanto-und-eugenik-gefoerderte-industrie-konzerne&sa=U&ved=2ahUKEwjtuNqU9ZbyAhURNuwKHR70CaUQFnoECAwQAQ&usg=AOvVaw2yBz7ctSvIvXObJUe2Q2C8

Und hier ganz aktuell: Wer ist der größte Eigentümer von Farmland in den USA?

https://www.agrarheute.com/management/finanzen/bill-gates-groesste-eigentuemer-farmland-usa-577223&sa=U&ved=2ahUKEwiF4YiYkqHyAhXIi6QKHQ8wBtoQFnoECAgQAQ&usg=AOvVaw1ZEAqr343td_Ad_U18BBTz

https://finanzblatt.net/bill-gates-wird-zum-groessten-ackerlandbesitzer-5294&sa=U&ved=2ahUKEwiF4YiYkqHyAhXIi6QKHQ8wBtoQFnoECAYQAQ&usg=AOvVaw1jHsR67C3YZe4lww_29cJn

Gehen die „Umweltaktivistinnen“ jetzt Arm in Arm mit den globalen Kapitalisten der Big Pharma, Big Multimedia, Big Onlinehandel, Big Finanz, Big Data etc?

Welche Generation hat hier egoistisch in Sauß und Braus auf Kosten von Natur und Klima gelebt –   und nimmt sich jetzt angesichts einer medial völlig aufgeblasenen pandemischen Gefahr auch noch dreist- egoistisch das Recht heraus, eine ganze Generation von Kindern und Jugendlichen in den Dauerlockdown zu versetzen?

Sarah Wagenknecht: Die verlorene Generation

Schon Mal darüber nachgedacht, dass die Kindheit gemessen an der Lebenserwartung des Menschen zwar kurz – aber umso sensibler und prägsamer ist?

Wie egoistisch und kinderfeindlich muss eine Generation sein, dass sie  ihre eigenen Kinder und Jugend opfert – für eine auch nur vermeintlich erfolgreiche propagandistische Gesundheitspolitik! Diese Pharmagott-gläubige Technokratie ist leider unlängst gescheitert. https://www.fr.de/panorama/corona-ausbruch-altenCorona-Ausbruch in Altenheim – Infizierte wurden schon vor Monaten geimpft

Ich empfehle die Lektüre der Dialektik der Aufklärung von Horkheimer und Adorno!

Die sogenannte Flüchtlingskrise wäre ohne freiwilliges ehrenamtliches Engagement nicht annähernd so gut gemeistert worden. Und genau das haben die da oben – und die ganzen „Mitläufer“ da unten, die alles fleißig unhinterfragt mitgetragen haben –  mit ihrem neuen autoritären Politikstiel jetzt gründlich gegen die Wand gefahren. Es wird Zeit für eine Kehrtwende.

Vielleicht wird es langsam auch wieder Zeit für Studierendenrevolten?

Allmählich wacht auch „Friday dir Future“ auf: kritische Ansprachen auf 1. Mai Demos: https://www.facebook.com/fridaysforfuture.de/videos/748873959133436/?app=fblhttps://www.facebook.com/fridaysforfuture.de/videos/748873959133436/?app=fbl

Leider haben sich CDU, SPD, FDP und vor allem die „Grünen“ im Elfenbeinturm verschanzt und sich der unsäglich blauäugigen Ideologie des „Great Reset/ Covid-19: Der große Umbruch“ verschrieben. Sie haben sich an Big Onlinehandel, Big Pharma, Big Media, big Finanz und big Data verkauft und dem Irrglauben, dass diese globalen Kapitalisten sich für eine „grüne Zukunft“ stark machen könnten.

„Great Reset“ die grüne Verschwörungsutopie?

Neuerdings führen sie einen Kampf nicht FÜR sondern GEGEN die Natur – und das in gleich zweifacher Hinsicht: Der grüne Paradigmenwechsel

Es gibt einen Zusammenhang zwischen Klima- und Coronakrise – zwischen Umweltkatastrophe und Pandemie.

Die Monokultur und Gentechnik-Manipulation von Pflanzen und die industrialisierte Massentierhaltung sind schon ein bekanntes globales Phänomen.

Jetzt aber soll auch der Mensch aufgrund eines neuartigen Virus durch neuartige RNA-Impfstoffe Gegenstand einer neuartigen gentechnischen Optimierung werden.

Dazu wurden auf EU-Ebene schon entsprechende Regeln gelockert.

In der sogenannten 3. Welt ist eine neuartige Hungersnot ausgebrochen.

Wer aber sind die Profiteure dieses weltweit neuartigen Transhumanismus?

Nein, nicht der Steuerzahler, auch nicht der Mittelstand und schon gar nicht die Kinder und Jugendlichen, die ja sowohl durch die Pandemiebekämpfung als auch durch die Klimakatastrophe besonders betroffen sind.

Die Profiteure dieses neuartigen pandemischen Zeitalters sind die Global Player wie Amazon, Google, fratzebook, Microsoft, YouTube etc. die allesamt so gut wie KEINE Steuern zahlen(!) und die Pharmaindustrie, die jetzt ungeheuerlich von Seiten unseres Staates mit unseren Steuergeldern subventioniert wird.

Als Lieferant zB von Glyphosat, Insektiziden, Pestiziden, patentiertes und genmanipuliertes Saatgut sind Bayer (Monsanto) und Co schon bekannt.
Sie fördern die industrialisierte Landwirtschaft und diese ist maßgeblich mitverantwortlich für den Klimawandel!

Unsere weltweite Corona-Pandemie wurde bereits 2019 von WHO und Co vorweggenommen und unter dem Titel „Event 201“ simuliert.

Ernstgemeinter Umweltschutz kommt heute nicht mehr an der Pandemie vorbei. Er wird sich mit ihr noch auseinandersetzen müssen.

Der Staat, die Bundesländer und Städte haben in historisch einmaliger Art und Weise bewiesen, wie stark sie doch eigentlich sein können.

Selbst die Wirtschaft wurde in großen Teilen lahm gelegt.

Wer aber wird vermutlich die Zeche für die imensen Staatsausgaben zahlen: die Steuerzahler/innen und vor allem die jungen Menschen, an deren Bildungswesen vermutlich als erstes wieder gespart wird.

Während des shutdowns gab es einen Autogipfel, aber keinen Kindergipfel.

Doch die jungen Menschen sind unsere Zukunft und unsere Zukunft ist durch die Klimakatastrophe mittlerweile fühlbar bedroht.

Die Generation der in Angst und Schrecken versetzten Älteren fürchtet vermeintlich um ihre Gesundheit. Was aber ist mit ihren Kindern und Enkelkindern? Was ist mit einem Verbot immer fetter gewordener Autos, die kaum mehr in herkömmliche Parkplätze passen? Was ist mit Klimagerechtigkeit?

In der Coronakrise hat unsere Stadt-, Land- und Bundesregierung eindringlich bewiesen, wie stark sie sein kann.

Die Ausrede, gegen die Wirtschaft und den global Playern könne sie leider nichts verrichten, gilt jetzt nicht mehr.

Die Belange der Klimakrise wie zB die Verkehrswende, eine nachhaltige Stadtentwicklung, lokal-ökologische Landwirtschaft, ein fairer globaler Handel etc. sind jetzt an der Reihe.

Die Klimakatastrophe hat weit aus mehr Menschenleben gekostet als die Coronapandemie. Und die Coronakrise ist nicht zuletzt selbst eine Folge der weltweiten Klimakrise.

Diese wiederum entspringt einer unendlichen Konsum- und Wachstumsideologie, einer Massen-, Mono-, Mainstream- und Verschwendungskultur.

Doch die Ressourcen unseres Planeten sind endlich.

Wir müssen zurück von der Quantität zur Qualität. Das heißt wir müssen weg von der Massentierhaltung, weg von der Monokultur, weg von der zentralen Energieversorgung, weg von monströsen Einkaufszentren, weg von überfüllten Schulklassen, weg von den überfüllten Hörsälen – hin zu Beziehungsqualität, Bildungsqualität und Lebensqualität.

Den umgekehrten Weg zur Massen-, Mono- und Mainstreamkultur haben wir lange genug mitgemacht. Jetzt ist es an der Zeit umzudenken und zu handeln.

Einen Wald zu roden ist schnell gemacht und schnelles Geld – es dauert aber Jahrzehnte bis er wieder gewachsen ist.

Vorhaben von CDU und Grünen:  
Düsseldorf soll zur „Klima-Hauptstadt“ werden!!

Dazu mein Kommentar:

und als erstes werden Umweltspuren wieder abgeschafft – aber dazu gibt es vielleicht ja auch Alternativen, wie im Folgenden (von mir im Bürgerbeteiligungsprojekt Raum-Bilder) erörtert:

2019 wurde der Klimanotstand für die Landeshauptstadt ausgerufen.
Von einer Verkehrswende aber kann bislang kaum die Rede sein.

Die sogenannten „Umweltspuren“ verursachen zusätzliche Staus und verschlechtern somit noch die Lebensqualität der angrenzenden Wohnviertel.

Dabei gibt es viele Möglichkeiten, die Verkehrswende in deutlichen Schritten einzuleiten.
Für die Berufspendler/innen könnten z.B. Anreize für Fahrgemeinschaften bzw. vollbesetzte Autos geschaffen werden.

Derzeit aber sitzt fast jeder auf seinem Weg zur Arbeit im Auto allen – muss das sein? Wenn in jedem Auto anstatt nur einer Person, vier Personen säßen, könnte dadurch das städtische Verkehrsaufkommen bis auf ein Viertel reduziert werden.

Anstatt vier Autos mit je nur einer Person, würde dann nur noch ein Auto den Straßenverkehr mit Emissionen, Unfallgefahr und Straßenlärm belasten.

Seit Jahren schon weist die Bürgerinitiative „staufreier Südring“ (www.staufreier-suedring.de/) darauf hin, dass der Südring durch eine kaum umwegige Umleitung vom Stau-, Emission- und Lärmverursachenden LKW-Fernverkehr befreit werden könnte. Doch die Bürgerinitiative „staufreier Südring“ wird seitens Bezirksregierung und Standtplanung seit Jahren überhört.

Ergänzung: Auf der Facebook-fff-gruppe gibt’s zum Post

weitere gute Ideen, wie

30-zonen und

Citymaut qua Amsterdam…

und ein besseres ÖPNV mit unbedingt

günstigeren oder kostenfreien Tickets. was noch?

Um die Stadt Düsseldorf vom Pendlerverkehr, Wohnungsnot und von der sogenannten „Landflucht“ zu entlasten, könnte Industrie und Gewerbe zusätzlich ins Umland und etwa in wirtschaftlich weniger starke Nachbarstädte, wie Duisburg und Krefeld, umgesiedelt werden.

Anstatt auf Klimaneutralität zu setzen, aber scheint sich Düsseldorf vielmehr zu einer Metropole und wirtschaftlichen Standort wie München mausern zu wollen.

Düsseldorf hat ca. vier mal soviel Büroleerstand wie Köln und setzt nichtsdestotrotz beharrlich auf noch mehr Bürokomplexe.

Beim städtischen Großbauvorhaben „Südlich auf´m Tetelberg“ soll eine Natur- und Kulturoase im eh schon dicht besiedelten Bilk einem neuen Büroriegel weichen.

Solche städtebauliche Praxis aber steht im direkten Widerspruch zu den Entwürfen der „Raumbilder“.

Hätte die „Bürgerinitiative Tetelberg“ (tetelberg.de) nicht mit ihrer gut frequentierten Onlinepetition und und veranlassten Ortsbegehung mit WDR-Fernsehn-Berichterstattung (https://youtu.be/jmyZftElIUo[https://youtu.be/jmyZftElIUo]) dagegen gehalten, wäre das städtebauliche Planungsverfahren unlängst im Eilverfahren durchgewunken worden.

Echte Bürgerbeteiligung aber sieht anders aus und Bündnis 90 die Grünen könnten sich Mal wieder auf ihre erklärten Ziele zurück besinnen.

Vielerorts, so auch in Bilk, hat die linke die Grünen auf der grünen Spur unlängst überholt.
Eine Kurskorrektur aber steht ja jetzt in Aussicht:

Vorhaben von CDU und Grünen:  
Düsseldorf soll zur „Klima-Hauptstadt“ werden!!

Die Verkehrswende wäre unlängst vollbracht, wenn unsere Mainstreammedien auch nur ansatzweise so allarmistisch über die Luftverschmutzung, den Verkehrslärm und die täglichen Verkehrstoten berichten würden, wie seit geraumer Zeit über Corona berichtet wird.
Drei Monate lang dreimal täglich aktuelle Berichte über Verkehrsunfälle, gesundheitliche Folgeschäden durch Abgase, Verkehrslärm, Verdrängung von Lebensraum durch Parkflächen etc. und die Verkehrswende wäre vermutlich vollzogen.

Wenn in fast jedem Auto nur eine Person sitzt, ist es kein wunder, dass es auf den Straßen und Parkflächen eng wird und kaum Platz für Fahrräder bleibt.

Stadtentwicklung Düsseldorf – Bürgerbefragung „Raumwerk D – Raumbilder weiterdenken“https://raumwerkduesseldorf.de/

1. Welche Ansätze und Ideen aus den vier Raumbildern sollten weitergedacht werden?

a) die Verkehrswende, bzw. die Umgestaltung in eine weitgehend Autofreie Stadt mit ausgezeichnetem öffentlichen Verkehrssystem, Fuß- und Fahrradwegen. Die versiegelten Parkflächen der Stadt würden den Bürgerinnen und Bürgern als Lebensraum z.B. für neue Grünflächen oder bezahlberen Wohnraum zurückgegeben werden. Emission, Straßenlärm und Verkehrsunfälle könnten so erheblich reduziert werden.

b) Die Erhaltung und Ausweitung von Grünflächen durch neue Begrünung z.B. von ehemaligen Parkflächen und der Stop weiterer Versiegelung von Grünflächen würde das Klima, die Luftqualität und die Lebensqualität nachhaltig verbessern.

c) Durch den Erhalt und das Ausweiten von Freiräumen für (Klein-) Kunst, Kultur, Natur- und Kulturerleben, für Kultur- und Naturpädagogik würde die Stadt Düsseldorf ebenfalls erheblich an Bildungs- und Lebensqualität gewinnen. Neben dem bereits implizit genannten Naturschutz ist an dieser Stelle entschieden „Kulturschutz“ gefragt.

2. Was ist in den Raumbildern bisher noch nicht (ausreichend) berücksichtigt worden? Hinsichtlich der Kriterien Klimaverträglichkeit, Verkehrswende, Freiräume für Kunst, Kultur und Naturerleben scheinen die Raumbilder bzw. die Entwürfe in der Theorie durchaus fortschrittlich zu sein. Die aktuelle Düsseldorfer Stadtplanung- und Entwicklung sieht in der Praxis leider aber anders aus. An vielen Stellen widerspricht sie diesen vorbildlichen Entwürfen:2019 wurde der Klimanotstand für die Landeshauptstadt ausgerufen. Von einer Verkehrswende aber kann bislang kaum die Rede sein. Die sogenannten „Umweltspuren“ verursachen nur zusätzliche Staus und verschlechtern somit noch die Lebensqualität der angrenzenden Wohnviertel.Dabei gibt es viele Möglichkeiten, die Verkehrswende in deutlichen Schritten einzuleiten. Für die Berufspendler/innen könnten z.B. Anreize für Fahrgemeinschaften bzw. vollbesetzte Autos geschaffen werden. Derzeit aber sitzt fast jeder auf seinem Weg zur Arbeit im Auto allen – muss das sein? Wenn in jedem Auto anstatt nur einer Person, vier Personen säßen, könnte dadurch das städtische Verkehrsaufkommen bis auf ein Viertel reduziert werden. Anstatt vier Autos mit je nur einer Person, würde dann nur noch ein Auto den Straßenverkehr mit Emissionen, Unfallgefahr und Straßenlärm belasten. Seit Jahren schon weist die Bürgerinitiative „staufreier Südring“ (www.staufreier-suedring.de/) darauf hin, dass der Südring durch eine kaum umwegige Umleitung vom Stau-, Emission- und Lärmverursachenden LKW-Fernverkehr befreit werden könnte. Doch die Bürgerinitiative „staufreier Südring“ wird seitens der Standtplanung seit Jahren überhört.Um die Stadt Düsseldorf vom Pendlerverkehr, Wohnungsnot und von der sogenannten „Landflucht“ zu entlasten, könnte Industrie und Gewerbe zusätzlich ins Umland und etwa in wirtschaftlich weniger starke Nachbarstädte, wie Duisburg und Krefeld, umgesiedelt werden. Anstatt auf Klimaneutralität zu setzen, aber scheint sich Düsseldorf vielmehr zu einer Metropole und wirtschaftlichen Standort wie München mausern zu wollen. Düsseldorf hat ca. vier mal soviel Büroleerstand wie Köln und setzt nichtsdestotrotz beharrlich auf noch mehr Bürokomplexe. Beim städtischen Großbauvorhaben „Südlich auf´m Tetelberg“ soll eine Natur- und Kulturoase im eh schon dicht besiedelten Bilk einem neuen Büroriegel weichen. Solche städtebauliche Praxis aber steht im direkten Widerspruch zu den Entwürfen der „Raumbilder“. Hätte die „Bürgerinitiative Tetelberg“ (tetelberg.de) nicht mit ihrer gut frequentierten Onlinepetition und und veranlassten Ortsbegehung mit WDR-Fernsehn-Berichterstattung (https://youtu.be/jmyZftElIUo) dagegen gehalten, wäre das städtebauliche Planungsverfahren unlängst im Eilverfahren durchgewunken worden. Echte Bürgerbeteiligung aber sieht anders aus. An dieser Stelle möchte ich Frau Cornelia Zuschke, Planungsdezernentin der Stadt, wie folgt zitieren:“ Früher haben die Architekten im Elfenbeinturm gearbeitet. Aber wir haben gelernt, dass es vor Ort Kompetenzen für nachbarschaftliche Belange gibt, die die Planer nicht haben.“(Quelle: Rheinische Post)Doch Theorie und Praxis der düsseldorfer Stadtplanung klaffen offenbar weit auseinander. Echte Bürgerbeteiligung in städtebaulichen Belangen könnte dem effektiv Abhilfe schaffen.

3. Welche Auswirkungen wird die Coronakrise auf das Raumwerk D haben? Die Coronakrise hat die Bedeutung und Tragweite von Homeoffice enorm bekräftigt und spricht somit für eine dezentrale Büroarbeitswelt. Das aber hat zur Folge, dass wir in Zukunft weniger Bürokomplexe und Büroriegel benötigen werden. Dafür spricht auch der Abbau von überflüssiger Bürokratie etwa durch sinnvolle Vereinfachung z.B. durch ein Grundeinkommen – eine Art Bürgergeld, dass Kurzarbeitergeld, Sozielhilfe, Bafög, Gründerzuschuss, Ausbildungsförderung, Wohngeld etc. gleichermaßen abdecken würde. Somit würde Bürokratie auf ein Minimum reduziert werden können und zusätzliche Bürokomplexe überflüssig machen. Darüber hinaus hat die Coronacrise eine weitere entscheidend dezentralisierende Wirkung auf die Stadtplanung: Je dezentralisierter, je kleiner, je überschaubarer die Sporthallen, die Schulen, die Arbeitswelten, die Schlachthöfe, die Konzertsäle etc. sind, desto weniger schnell können sich dort Viren und Bakterien in der Masse ausbreiten.Anstatt zentrale Massenabfertigung gewinnt in Zeiten pandemischer Bedrohung die Qualität kleiner Gruppen, überschaubarer Arbeits- und Lebensräume eine entscheidend neue Bedeutung. Nicht zuletzt gewinnen in pandemischen Krisenzeiten Rückzugsorte, wie Kultur- und Grünoasen, Kleingärten, weiträumige Erholungsgebiete eine zunehmend wichtige Rolle.Der Staat hat in historisch einmaliger Weise bewiesen, wie stark er doch eigentlich sein kann.Selbst die Wirtschaft wurde in großen Teilen lahm gelegt.Wer aber wird vermutlich die Zeche für die emensen Staatsausgaben zahlen: die Steuerzahler/innen und vor allem unsere Kinder und Jugendlichen, an deren Bildungswesen vermutlich als erstes wieder gespart wird! Während der Coronazeit gab es einen Autogipfel aber keinen Kindergipfel. Doch sie sind unsere Zukunft und unsere Zukunft ist durch den Klimawandel mittlerweile fühlbar bedroht.Jetzt aber hat unser Staat eindringlich bewiesen, wie stark er sein kann.Die Ausrede, gegen die Wirtschaft und den global Playern könne er leider nichts verrichten, gilt jetzt nicht mehr! Die Belange des Klimawandels, wie zB die Verkehrswende, eine Lokal-ökologische Landwirtschaft etc. sind jetzt unverzüglich an der Reihe.

4. Die großen Bildungsinstitutionen der Stadt bieten großes stadträumliches und stadtgesellschaftliches Potenzial. Nein, eine Vielfalt kleinerer Bildungsinstitutionen ist gerade in pandemischen Krisenzeiten weit aus mehr Wert als große Bildungsinstitutionen mit Massenabfertigung und Massenansteckungsgefahr. Wir müssen zurück von der Qunatität zur Qualität. Das heißt, wir müssen weg von der Massentierhaltung, weg von der Monokultur, weg von der zentralen Energieversorgung, weg von monströsen Einkaufszentren, weg von überfüllten Schulklassen, weg von der Mainstream- und Massenkultur, weg von den überfüllten Hörsälen – hin zu Beziehungsqualität, Bildungsqualität und Lebensqualität. Den umgekehrten Weg zur Massen-, Mono- und Mainstreamkultur haben wir lange genug mitgemacht. Jetzt ist es an der Zeit umzudenken.

5. Orte der Kunst, Kultur und Produktion sind zu schützen und müssen in der gesamtstädtischen Siedlungsentwicklung ausgewogen berücksichtigt werden. Hierbei sind kleine, gewachsene Orte der Kleinkunst und Subkultur, die in der Regel ehrenamtlich und selbstverwaltet unterhalten werden, mindestens so wichtig, wie subventionierte Theater- und Kunstpaläste.

6. Der Zugang zu Wohnraum sowie zu Mobilitätsangeboten muss für alle Bevölkerungsgruppen im gesamten Stadtgebiet im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung gewährleistet sein. Wohnraum muss bezahlbar und sozialverträglich sein. Je weniger die Stadt sich veräußert, je mehr sie eigene Wohnungen besitzt, desto autonomer kann sie die Mietpreise bestimmen.

7. Mithilfe grüner, städtischer, produktiver und kooperativer Verhältnisse können innovative und kreative Bevölkerungsschichten an Standorte gebunden werden. In der Realität ist es aber oft genau umgekehrt: es sind oftmals gerade die „kreativen Bevölkerungsschichten“, die sich an bezahlbare Standorte binden und sie dadurch erst lebenswert machen. Erst wenn die Kreativen Leben ins Viertel gebracht haben, kommt nacheifernd die Gentrifizierung und nicht umgekehrt.

8. Urbane Landwirtschaft wird in Düsseldorf wichtiger und bringt die Lebensmittelproduktion näher an die direkten Verbraucher und reduziert so Lieferverkehre. Sofern hier eine lokal-ökologische Landwirtschaft gemeint ist, ist das richtig. Die industrialisierte Landwirtschaft hingegen darf nicht weiter subventioniert werden und sollte umgekehrt vielmehr mit Strafzöllen belegt werden. Die industrialisierte Futtermittel- und Fleischproduktion ist ganz wesentlich für den Klimawandel verantwortlich.

9. Freiräume müssen unterschiedlichste Aufgaben erfüllen: Erlebnis-, Freizeit-, Erholungsfunktion, Klimaanpassung, Versorgungsfunktion aber auch als Rückgrat für ein neues Mobilitätsnetz. Deshalb wird die Multikodierung bzw. Mehrfachnutzung dieser Flächen immer wichtiger.Eine Mehrfachnutzung ist in der Praxis unter Umständen nur bedingt sinnvoll. Sofern aber die Lebensqualität gewahrt werden kann, spricht aber im Prinzip nichts dagegen.

10. Die Düssel soll weitestgehend offen gelegt und im Stadtraum erlebbar gemacht werden, um die Kernstadt mit der Vorstadt näher zusammen zu bringen und den öffentlichen Raum weiter aufzuwerten. Eine Renaturalisierung ist sinnvoll und wünschenswert. Sie sollte aber nicht instrumentalisiert werden um etwa leichtfertig ein gewachsenes Stadtbild zu zerstören. Im Zweifelsfall sollte im Detail und in Einbeziehung echter Bürgerbeteiligung abgewogen werden.

11. Perspektiven und Strategien zur flächenintensiven Hafen-, Messe- und Flughafenentwicklung müssen ausgelotet werden. Im Gegenteil sollte etwa die Flughafenentwicklung im Hinblick auf Inlandsflüge deutlich reduziert werden. Das ist zumindest ein striktes Gebot der Klimaanpassung. (veröffentlicht am 16.06.2020 auf Facebook)